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Das kam unerwartet

8. März 2010

Ich werde nicht viele Worte darüber verlieren, schließlich ist es schon lang und breit überall durchgekaut worden.

Ubisofts DRM Server sind oder waren down. Zehn Stunden jetzt mindestens. Das ist einiges an Zeit, was man am Wochenende in ein Spiel investieren könnte. Entsprechend ist die Aufregung in den Foren groß. Nicht besonders überraschend.

Aber mal ernsthaft, was habt ihr denn erwartet? Ist ja nicht so, daß Servercrashes, Downtimes oder nicht verfügbare Webseiten etwas Neues wären. Und um ehrlich zu sein, wer ein Spiel mit einem so widerlichen Kopierschutz gekauft hat, ist echt selber schuld. Das konnte man kommen sehen, bevor Assassin’s Creed 2 überhaupt draußen war.

Warum also die ganze Aufregung? Jeder der sich jetzt beschwert hatte all seine Rechte doch schon aufgegeben, bevor er das Spiel auch nur zum ersten Mal gestartet hatte. Das Spiel hat er nie besessen, er hatte nur die Erlaubnis zu spielen. Ein Recht zu Spielen hatte er schon gar nicht, wenn er spielen durfte, war das nur ein Gnadenakt von Ubisoft. Wer auch immer dieses Spiel gekauft hat, hat sich den Schlamassel selbst zuzuschreiben. Ein Spiel mit diesem Kopierschutz hat nicht einen einzigen Verkauf verdient. Jeder Käufer hat genau das bekommen, was er verdient hat.

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Didn’t see that one coming

8. März 2010

I won’t talk much about it. It has already been discussed to no end everywhere.

Ubisoft’s DRM servers are or were down for quite some time. Ten hours as of now. That is quite some time you could put into a game on a weekend. There is outrage in the forums. No surprise here.

But seriously, what did you expect? It’s not like servers crashing or websites being unavailable is something that has never occurred before. And to be honest, whoever bought a game with such an abominable DRM has no one to blame but himself. Everyone saw it coming even before Assassin’s Creed 2 was released.

So what’s the outrage all about? Everyone complaining already gave up all his rights before he even started the game for the first time. He never owned it, he was allowed to play. He never had a right to play, it had been an act of mercy on Ubisoft’s behalf since day one. Whoever bought this game brought it upon himself. A game with this DRM never deserved a single sale, so in my opinion: Every legit customer just got what he deserved.

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Heavy Rain und ein Tod mit Bedeutung

7. März 2010

Gleich zu Beginn:

Dieser Post enthält Spoiler zu Heavy Rain. Ihr solltet nur weiterlesen, wenn Ihr es entweder schon gespielt habt oder Euch Spoiler egal sind.

Es ist nicht einfach die Richtigen Worte für Heavy Rain zu finden. Und da ich diesen Beitrag schreibe, nachdem ich die englische Version verfaßt habe, weiß ich auch, daß ich nicht alles schreiben werde, was mir dazu einfällt. Ich weiß auch nicht wirklich, was ich von Heavy Rain halten soll, jetzt wo ich es durch habe. Was die Technik angeht werde ich mich kurzfassen, ich will schließlich kein Review schreiben. Die Graphik ist echt klasse, zeigt, was für eine Power in der PS3 steckt, obwohl das Spiel schon so lange in der Entwicklung war. Der Soundtack paßt überall und trägt erheblich zur Atmosphäre bei, auch das Voice Acting ist sehr gelungen. Nur die Bedienung ist Sch***e und das Spiel ist mir zweimal eingefroren. Was bringt mir nochmal ‘ne Konsole gegenüber dem PC, wenn ich hier Abstürze habe, Spiele installieren muß und schon am Erscheinungstag Patches kommen? Doch dazu irgendwann später mehr.

Zurück zum Thema. Ich habe Heavy Rain in 3 Tage durchgespielt. Hat mich 3 nicht allzulange Sitzungen gekostet. Während ich gespielt habe, war es toll. Hat mich richtig gefesselt. Die Story hat mich gepackt und ich konnte bei den Charakteren wirklich mitfühlen. Meistens zumindest. Und das haben bisher nur wenige Spiele geschafft, bei genauerem Nachdenken eigentlich nur Silent Hill 2. James Sunderland war bisher der einzige Charakter in einem Spiel, mit dem ich so mitgefühlt habe, wie mit Ethan jetzt. Seltsamerweise war es aber nicht die Szene, in der man Josh verliert, noch die verzweifelte Suche nach Shaun, die mich so stark berührt hat. Es war der Moment, als der Drogendealer mir das Foto seiner Töchter zeigte. Ich habe nicht lange gezögert, ich habe abgedrückt, als er irgendwas in der Richtung „ich bin ein Vater“ sagte. Und dann mußte ich kurz Pause machen. Ich habe mich mies gefühlt, richtig mies. Ich habe verdammt viele Horror- und Actionfilme gesehen, ich spiele Shooter seit etwa ’96 und habe wahrscheinlich schon Millionen „Leute“ auf dem Bildschirm erschossen, aber dieses Mal hat es mir zum ersten Mal etwas ausgemacht. Ich hatte einen richtigen Kloß im Hals und habe gefühlt, wie mir Tränen in die Augen stiegen. Vielleicht hat nicht jeder solche Gefühle bei diesem Spiel und vielleicht fanden Andere andere Entscheidungen schwieriger, aber dieser eine Moment war einer der wichtigsten in meinem bisherigen Dasein als Spieler. Weil es zum ersten Mal ein Opfer gab, weil es das erste Mal war, daß ich das Gefühl hatte, es würde jemandem etwas bedeuten, wenn ich abdrücke und dieses Leben beende.

Irgendwelche Unstimmigkeiten in der Geschichte, wie etwa Ethans Blackouts, seine Visionen und die Origamifiguren in seiner Hand, wenn er wieder zu sich kommt, stören mich nicht, auch wenn es schon enttäuschend war keinerlei Erklärung dafür zu bekommen. Es interessiert mich auch nicht, ob Heavy Rain nur eine große Cutscene mit Quicktimeevents ist. Ja, es hat seine Fehler, je mehr ich jetzt darüber nachdenke, umso deutlicher treten sie zutage. Und eigentlich interessiert es mich auch nicht, ob die Geschichte nicht besonders originell ist, oder verwirrend oder sonst was. Heavy Rain hat es geschafft, eine emotionale Verbindung zwischen dem Spieler und dem was auf dem Bildschirm passiert herzustellen, wie es noch kein Spiel vorher geschafft hat. Das ist der ganz große Beitrag, den es zu diesem Medium leistet.

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Heavy Rain, and a death that matters

7. März 2010

Before I forget it:

This post contains spoilers for Heavy Rain. You should only go on reading, if you have either played it already or don’t care about spoilers.

It’s not easy to find the right words for describing Heavy Rain. I also don’t exactly know how I should feel about it, which doesn’t make it any easier. As this is not going to be a review I won’t lose many words about its technical aspects. Graphics are great, sound supports the atmosphere, I like the voice acting and the (walking) controls are sh*t. The game also froze twice for me, which I consider a terrible sin for a console game. Now that we have console games freezing, mandatory installs and patches almost on launch day, what’s the advantage of a console compared to a PC? But I digress. I think I can see another post coming up here.

Back to topic. I finished Heavy Rain within 3 Days in 3 not too long sessions. And while I was playing it was great. It really got me. I was immersed in the story and I could really connect with the characters on screen most of the time, something that only a few games have managed so far. Thinking of it, Silent Hill 2’s James Sunderland is the only other character I can remember I’ve ever felt near as close to as to Heavy Rain’s Ethan. However it was neither losing Josh nor my desperate search for Shaun which touched me the most, it was the moment the drug dealer was showing me the picture of his daughters. It didn’t take me long to pull the trigger, I shot him the moment he finished saying something like “please, I’m a father”. I had to pause. I felt bad, really bad. I’ve seen many horror or action movies, I’ve played shooters since ’96 and probably shot millions of “people” on screen, but this was the first time it really mattered to me. There was lump in my throat and maybe I even felt some small tears rising. Maybe other people have other feelings about the game; maybe for them other decisions were harder. But for me this moment stands out as one of the most important in my gaming life. Because it was the first time there would be a victim. The First time, that someone might care if I pull the trigger and end this life.

I don’t care much about plot holes like Ethan’s blackouts, his visions and the origami figures in his hand afterwards, though it was really disappointing not to get any kind of explanation for that. I don’t care if Heavy Rain is just one big cut scene with quick time events. It has its flaws, and the more I think about it afterwards, the more they become apparent. I don’t even care about the story maybe being a mess, as I’ve read someone say elsewhere. Heavy Rain has succeeded in at least one way and that is establishing an emotional connection between the player and the events on screen like no game has done before. For me that’s the contribution of it to the medium.

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A Decision

24. Februar 2010

I’ve made a decision. I had thought about it right from the start, but now I’m certain. This Blog will be bilingual – german and english – in one way or the other. However, I don’t know how I will realize it. WordPress doesn’t seem to support multilingual blogs, and I don’t want to fiddle about plugins and the like right now. So I’m left with few ways to handle it.

To me, the easiest way seems to be to just publish every entry twice. The first post will be in whatever language I feel like posting. A second post with some kind of translation will hopefully follow some hours later. Or maybe I’ll prepare both and publish them almost simultaneously.

The first post with some real content will be released some time this week and I hope to get a post out every 2 or 3 days.

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Erster Post, erstes Blog

8. Februar 2010

So, das ist es nun. Mein erstes Blog. Welcher Teufel mich da geritten hat weiß ich selbst nicht so genau. Könnte daran liegen, daß ich in letzter Zeit immer mehr Spieleblogs lese. In erster Linie soll es ein Blog über Spiele werden, wie der Titel schon sagt. Aber wahrscheinlich werde ich es mir nicht verkneifen können mich ab und an auch zu anderen Themen zu äußern. Nur nicht zu viel, ich will nicht zwischen X Themen hin und her springen.

Auch wenn ich noch nicht mit Lesern rechne:

Danke fürs Lesen.

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